Wenn sie rufen

Vielleicht reicht's nicht für dieses Leben. Die Sehnsucht. Mein ewiger Wunsch nach Harmonie, Einfachheit und Glück. Fühle beides irgendwie verkümmern, sehe keinen Platz zur Zeit. Ich frage mich auch, was wohl die Bestimmung ist. Werde ich irgendwann sie erfüllen, fühle ich mich doch für etwas anderes geboren als ein schlichtes Leben zu führen - ich weiß es nicht. Eigentlich rufen nur tausend Gedanken und Empfindungen, vermischen sich zum Rausch im Kopf, undefinierbare Ströme.

Nimm die Klinke in die Hand. Wenn doch alles so einfach wäre. Was trieb dich hierher... Betrete das Bad, schau aus dem Fenster. Schneeflocken. Sanfter Silberschimmer. Verweht, gegen die Scheibe. Vielleicht ist das nur die Tragödie, die dich hält.

Mir ist nur klar - ich will das Ende wissen. Deswegen - angeborene Neugier und der Wille zum Überleben - schätze ich mein Leben so sehr.

Ich hab es mal versucht dir beizubringen. Wie man lebt. Wie man die Faust erhebt, gegen den Felsen, der da kam. Zerschmettert die Faust den Stein und wie man sich dann zurückzieht um die Wunden zu versorgen. Ich habs versucht. Hoffe du meldest dich morgen. Vermisse dich - und ich weiß, du meinst es nicht böse. Du hast nur die Faust weggezogen ...

1 Kommentar 21.12.10 20:42, kommentieren

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Heut & nicht morgen

Heut geflogen. Habe den Schnee gesehen und wurde glücklich. Am liebsten wäre ich losgerannt, nur kurz, durch die Menschenmenge, mir unbekannte Wesen. Sie hätten denken können, was sie wollten. Ihren alltäglichen Schwachsinn & "Trüb"sinn im Geist. Und für einen Moment wäre ich viel  stärker gewesen. Ein Grund stolz zu sein ? Ich denke schon. Ein wenig. Frage mich, warum nicht immer überall Lichter sein können. Treffen Schönheit und Wahnsinn der Großstadt aufeinander, spiegelt sich der Widerspruch von Armut & Luxus in der Kälte der geschmückten Stadt, überdeckt von warmen Licht. Vielleicht würde man dann darüber nachdenken ?

Und nun - denke ich kurz | Sprung | warum ich dir noch so viel wert bin - oder warum ich dir soviel bedeutet habe, dass es widerum wert ist, den Verstand zu verlieren. Du sahst in mir keine Wahrheit. Nein - nur deine geisteskranke, verwirrt komplexe Wahrheit, die in meiner Wirklichkeit nur eine schöne Lüge ist. Mitleidsgeschöpf. Wie dumm.

Schnee. Mit Stiefeln an den Füßen ist's viel wärmer...

Wenn wir wüssten. Bist du es ? Vielleicht. Nicht ? Nein. Fragen.

Hab einen Wunsch freigelassen. Einen kleinen. Ließ ihn fliegen. Mit den Tönen in meinen Kopf, wie Klaviertasten, Melodie, flog er empor. Und ich weiß, er wird stark sein und er wird alles verändern. Als ich sagte, ich wünsche mir immer das gleiche, und du meintest, dass dieser Wunsch niemals in Erfüllung gehen könne, wusste ich, dass du Recht hattest. Doch dieses mal war es etwas anderes.

Flexibel.

8.12.10 21:42, kommentieren

Umzug

Traumjäger's Blog wird in Zukunft Passwortgeschützt sein - hier ein Ausweichblog für Tatsachenschilderung, Gefühls-und Sehnsuchtsoffenbarung, allerdings mit den Grenzen des Wissens versehen, denn Wahrheit kann schmerzen. Und doch denke ich, es ist das Richtige.

Also...

6.12.10 19:02, kommentieren