Wenn sie rufen

Vielleicht reicht's nicht für dieses Leben. Die Sehnsucht. Mein ewiger Wunsch nach Harmonie, Einfachheit und Glück. Fühle beides irgendwie verkümmern, sehe keinen Platz zur Zeit. Ich frage mich auch, was wohl die Bestimmung ist. Werde ich irgendwann sie erfüllen, fühle ich mich doch für etwas anderes geboren als ein schlichtes Leben zu führen - ich weiß es nicht. Eigentlich rufen nur tausend Gedanken und Empfindungen, vermischen sich zum Rausch im Kopf, undefinierbare Ströme.

Nimm die Klinke in die Hand. Wenn doch alles so einfach wäre. Was trieb dich hierher... Betrete das Bad, schau aus dem Fenster. Schneeflocken. Sanfter Silberschimmer. Verweht, gegen die Scheibe. Vielleicht ist das nur die Tragödie, die dich hält.

Mir ist nur klar - ich will das Ende wissen. Deswegen - angeborene Neugier und der Wille zum Überleben - schätze ich mein Leben so sehr.

Ich hab es mal versucht dir beizubringen. Wie man lebt. Wie man die Faust erhebt, gegen den Felsen, der da kam. Zerschmettert die Faust den Stein und wie man sich dann zurückzieht um die Wunden zu versorgen. Ich habs versucht. Hoffe du meldest dich morgen. Vermisse dich - und ich weiß, du meinst es nicht böse. Du hast nur die Faust weggezogen ...

21.12.10 20:42

Werbung


bisher 0 Kommentar(e)     TrackBack-URL

Name:
Email:
Website:
E-Mail bei weiteren Kommentaren
Informationen speichern (Cookie)


 Smileys einfügen